Terraristik-Friends

Zucht von Zophobas.

Verpuppung:
Die Larven verpuppen sich erst wenn sie vereinzelt werden. Dazu nutze ich Sortierkästen für Schrauben aus dem Baumarkt, in die ich pro Kammer etwas Kleintierstreu und je einen Wurm gebe. Ich nehme immer die kräftigsten und grössten Würmer die unruhig auf der Substratoberfläche umherwuseln, da diese sich am schnellsten verpuppen. Die Boxen stelle ich nun bei ca. 22-26°C in den oberen Bereich meines Futtertierkellers. Nach ca. 10 Tagen sollten die Larven die Metamorphose zur Puppe durchlaufen haben, sonst werden sie gegen andere Würmer ausgetauscht. Sobald die Larven sich verpuppt haben, gebe ich zum Kleintierstreu je einen Esslöffel leicht angefeuchtete (ungedüngte) Blumenerde. Diese darf im weiteren Verlauf weder trocken noch nass sein. Nach ein paar Tagen (Temperaturabhängig) werden aus den Puppen dann Käfer. Diese sind anfangs leicht braun und sollten solange im Sortierkasten bleiben, bis sie vollständig ausgehärtet, also ganz schwarz sind.

Haltung der Käfer:
Ich halte die Käfer in grossen, oben offenen kastenförmigen Speißewannen, die ca. 30cm hoch sind und zur Hälfte mit ungedüngter Blumenerde, die mit morschem Laubholz versetzt wurde, gefüllt sind. Die Erde sollte auf einer Seite imer gut feucht gehalten werden. Für die Eiablage fädel ich gestanzte ca. 8x8cm grosse Wellpappenstücke auf einen Trinkhalm auf. Der Trinkhalm wird bündig abgeschnitten, anschliessend ziehe ich Paketband durch den Halm und umwickel die Pappe, so dass sie nicht runterrutscht. Sobald die ersten Larven zu sehen sind, wird das Substrat ausgesiebt und die Larven gebe ich in einen grossen Eimer und gebe in den Käferbehäter neue Ablagepappe rein.

Ernährung der Larven:
Die Larven bekommen gemahlenes Hundefutter sowie auf Eipappe angebotene Karotten. Diese haben den Vorteil sich lange zu halten. Beim Hundefutter muss man darauf achten keine Buffalowürmer einzuschleppen und auch Milben sind bei manchen Futtersorten ein Problem.

Das wars eigentlich auch schon. Wichtig ist die Kontinuität, um immer frische Käfer zu haben.