Der Stirnlappenbasilisk (Basiliscus plumifroms)

(engl. green basilisk)

 

 

Haltung / Anspruch

- für Erfahrene

- und Profis

 

 

Abstammung

Sie gehören zu der Familie der Corytophanidae.

Der Stirnlappenbasilisk ist daher eine Unterart der Leguane.

 

 

Natürlicher Lebensraum

Sie stammen aus Teilen von Nicaragua bis Panama. Man findet sie in Bäumen der Regenwälder sowie in der Nähe von Gewässern und Sümpfen.

 

 

Schutzstatus 

Der Stirnlappenbasilisk ist nicht artgeschützt, somit braucht man weder eine Herkunftsbescheinung noch muss man die Haltung bei einer Behörde in Deutschland angeben.

Dennoch hat natürlich jeder Halter die Verantwortung das Tier artgerecht zu pflegen und zu halten.

-> nicht meldepflichtig

 

 

Wissenswertes über den Stirnlappenbasilisk

Er kann bis zu 80 cm lang werden, wobei 3/4 der Länge auf den Schwanz entfallen. Bei guter Haltung hat er eine Lebenserwartung von bis zu 13 Jahren. Die Nahrung reicht von Insekten über kleinen Mäusen bis hin zu Fischen und pflanzlicher Kost. Der Basilisk besitzt einen großen Hinterkopflappen, den er bei Bedrohung aufrichtet und mit hoher Geschwindigkeit auf den Hinterbeinen flüchtet. Er ist ein guter Taucher und Schwimmer, kann aber auch mit bis zu 7 km/h über kurze Distanz übers Wasser rennen. Auch bei dieser Leguanart ist es nicht unüblich, dass bei den Männchen ein ausgeprägtes Revierverhalten vorhanden ist, daher ist es ratsam, nur ein Männchen mit mehreren Weibchen zusammen zu setzen.

 

 

Terrarium / Einrichtung

Das Terrarium sollte die Mindestmaße von ca. 150 x 80 x 130 cm nicht unterschreiten, da genügend Platz für ein großes Wasserbecken vorhanden sein sollte. Außerdem sollten genügend Kletter- und Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sein. Die Temperatur sollte bei ca. 30°C liegen und Nachts darf es auf Zimmertemperatur abfallen. Die Luftfeuchtigkeit sollte tagsüber bei 70 - 80% und Nachts bei 90 - 100% liegen.

 

 

Zucht

Nach einer Tragezeit von elf Wochen legen sie mehrmals jährlich bis zu 15 Eier ab. Die Jungtiere schlüpfen nach 60 - 75 Tagen. Geschlechtsreif werden die Tiere Mitte des zweiten Lebensjahres.